Duftnoten
Eine Reihe unterschiedlicher Düfte, die in der Fachsprache als Duftnoten bezeichnet werden sind die Grundbausteine eines jeden Parfums. Sie gliedern sich in Kopf-, Herz- und Basisnote, die so aufeinander abgestimmt sind, das sie sich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach den Aufsprühen entfalten und auch wieder verfliegen. Diese Mischung in Einklang zu bringen ist die große Kunst der Parfümkreation.
Kopfnote: Unmittelbar nach dem ersten Auftragen des Parfums auf der Haut nehmen sie die Kopfnote wahr. Ein wichtiger Duft, denn davon hängt meist die Kaufentscheidung ab, da der erste Eindruck, den das Parfum hinterlässt zählt. Beliebte Kopfnoten sind die Citrusdüfte, da diese sich relativ schnell verflüchtigen (nach ca. 5-10 Minuten) und Platz machen für die Herznote. Bei manchen Düften klingen schon in der Kopfnote Teile der Herz- und Basisnote mit an.

Herznote: Die Herznote wird benötigt um einen harmonischen Übergang von der Kopfnote zur Basisnote zu schaffen. Sie wird wahrnehmbar, wenn sich die Kopfnote verflüchtigt hat und ist für den eigentlichen Duftcharakter eines Parfums verantwortlich. Meist werden dazu blumige Noten verwendet, die mit anderen Aromen verschmelzen.
Basisnote: Der Teil des Parfums, der am längsten nach hält und die schwersten Bestandteile besitzt befindet sich in der Basisnote des Duftes. Da jeder Mensch einen individuellen Hauttyp besitzt und auch jeder Körper anders reagiert z. B. schwitzt der eine Mensch mehr als der andere, entfaltet sich die Basisnote bei jedem Menschen anders. Das heißt, dass ein und der selbe Duft bei jedem Träger anders riecht und jeder selbst entscheidet, ob es zum neuen Lieblingsduft wird. Nehmen Sie sich daher etwas Zeit zum Suchen, denn der erste Eindruck eines Parfums kann täuschen und es verbirgt sich hinter einer Kopfnote, die gar nicht gefiel ein angenehmer Duft, der Sie nicht mehr loslässt.
Geschrieben am 18.01. 2010
